Susi’s Woche-oder ein Epilog auf #twuetopia
23. Feb
Siechend kroch sie ja schon lange darnieder. Nach einer größeren Abwanderung von Mitgliedern schrumpfte das Twuetopia-Headquarter immer mehr zusammen, bis es gar unter der Last der Verantwortung zusammen brach. Manches Mal waren noch die letzten aufbegehrenden Seufzer in einem #hashtag zu verlesen. Doch dann Totenstille. Ob eine Reanimation noch möglich ist, jetzt wo sich die tapferen Recken samt ihren Whiskyflaschen zu neuen eigenen Abenteuern aufmachen?
Und da sich keiner traute so recht das Ende zu erklären machte sich #susi auf einen letzten Zustandsbericht aufzunehmen.
Ich wartete gar noch den Palindromfeiertag des Phantoms ab. Auch die Aussenreise der wiedergekehrten @FrauTina. Aber ausser einigen erfreulichen Einzelbegegnungen war nichts mehr zu vernehmen. @dosiba? Verschollen. @TurnieGC in die Landespolitik entschwunden. @eldersign kümmert sich im Vaterschaftsurlaub um die Interessen seines Nachwuchses. @warper99? War noch öfter gesehen. Aber wo ist Schnappi? Richtig. Schnappi entschwand auch in die Politik und versucht Frankfurter Bürgern einen Piraten schmackhaft zu machen. A propos schmackhaft. Ausser einem #schnitzeltopia, das prompt die vegane Susi auf den Plan rief, war auch von der Fraktion “Besser essen in Tübingen” auch nur noch @frauschmecker zu lesen, die versuchte mit vielen Rezepten die Bande zum Kochen zu bewegen.
Der Nachwuchs? Verliebt oder an der Arbeit zu einem neuen Hiphopalbum mit dem Titel “Kabouhmey, mein Alda is so boah ey, wie nochmal, scheiße auch”.
Susi? In bayrischen Gefilden mit der Arbeit an der jüngeren Generation ausgelastet fasste den folgenschweren Entschluss nun einen Epilog zu schreiben. Hier isser:
Rest in peace, twuetopia. Ich werde dich vermissen. Die Nächte mit zuviel Whisky für die Beteiligten, die Diskussionen um die Weltherrschaft, das Müllentsorgen aus dem Neckar und eine famose Ausstellung mit der Bande. Ansonsten ihr Lieben, auf zu neuen Ufern. Möget ihr ab und an von Euren Abenteuern aus euren neuen Tätigkeitsgebieten berichten. Vielleicht auf einen Whisky irgendwann. Veteranentreffen haben ja auch ihren Charme.
Traummänner
04. Dez
Wenn man in einer Kleinstadt wohnt, ist einem als angehender Soziologie sehr wohl klar, dass die Fluktuation möglicher Geschlechtspartner zwar groß, möglicher Beziehungspartner dafür aber klein ist. Auf gut Deutsch: Sex haben kann jeder, wenn er nur will, die wahre Liebe findet sich allerdings nicht so leicht beim Party machen.
Denkt man. Aber scheinbar gibt es sie doch: Geborene Traummänner oder besser Ehemänner. Man hört meistens nur von Ihnen über Bekannte und nimmt sie, wenn dann als langweilige Anhängsel von Freundinnen und Bekannten wahr, die liebevoll und eher weicheimäßig an der Seite ihrer Liebsten verweilen und nur auf den Moment hoffen, ihr irgendeinen Wunsch von den Lippen lesen zu dürfen. Normalerweise kriege ich bei dem Anblick eine Gänsehaut am gesamten Körper. Ich bin eigentlich ein totaler Anti-Fan des „Wir“. Nicht des „Wir“ an und für sich, sondern des totalitären Wirs. Des „Kommt ihr zwei auch?“ oder „Wo ist denn dein Schatz?“ und auch „Was macht ihr denn heute Abend?“. Bei gemeinsamen Freunden, die in einer Kleinstadt wie Tübingen scheinbar automatisch bestehen, ist dies natürlich kein Problem, aber wenn die eigenen Freunde so reden, stellt sich bei Mir normalerweise ein Schalter um. Normalerweise.
Ich kenne meine besten Freunde eigentlich auch nur in Beziehungen. Somit gehören die Partner ebenfalls irgendwie auch zu meinem Freundeskreis. Aber bei Mir war das leider bisher nicht so. Ich bin die letzten Jahre zum Beziehungshopper mutiert, was einfach passiert, wenn die Zeit langsam Druck macht und die große Liebe sich scheinbar hinter jedem Typen versteckt bzw. verstecken könnte! (Tut sie aber nicht immer) Und gerade deswegen reagierte ich bisher auf das „Wir“ ein wenig empfindlicher als andere, auch wenn der Gedanke, dass da jemand ist, mit dem man wirklich alles teilen möchte (natürlich bis auf die besonders privaten Dinge, die man vermutlich mit niemanden teilen will), wunderbar erscheint. Aber ich hatte diesen Gedanken bisher nicht in Perfektion. Bisher.
Er ist ein geborener Ehemann, wenn man der Ehe den romantischen Gedanke der ewigen Liebe lässt und auf Dauer gesehen nicht von einer abgekühlten Zweckgemeinschaft denkt, der seine Faszination dadurch bekommt, dass dort ein perfektes Gegenüber, nein besser, persönliches (nicht phänotypisches) Spiegelbild existiert. Und dann macht man einfach alles zusammen. Aus einer Person ist auf einmal eine Zweite geworden, und daraus ein von der Umwelt wahrgenommenes „Wir“. Aus der „eigenen Idee“ wird eine gemeinsame Idee (geschockt wurde ich, als wir uns gegenseitig einen selbstgemachten Adventskalender schenkten. Für gewohnte „Wir“-Partnerschaften nichts besonderes, für mich mein erster Adventskalender, den ich je in einer Beziehung geschenkt bekommen haben und dann auch noch selbstgemacht!), aus dem persönlichen Vorlieben und Hobbies gemeinsame. Und nicht etwa die Art Hobbies, die man dem Partner zuliebe teilen möchte, nein, die Art von Hobbies, die vorher schon jeder für sich gefunden und lieben gelernt hatte. Und da liegt der Unterschied: Das „Wir“ bei anderen Pärchen ist nicht das gleiche, welches man selbst gerne hätte. Das „Wir“ ist von Pärchen zu Pärchen unterschiedlich und je besser es harmoniert, desto eher wird es auch ein „Wir“. Bei meinem jetzigen Partner existierte dieses „Wir“ für meine Umwelt von heute auf morgen. Ich nehme das als gutes Zeichen und genieße die Zweisamkeit und hoffe, dass es wirklich die Möglichkeit gibt, in einer Kleinstadt mit der allgemeinen studentischen Fluktuation „möglicher Geschlechtspartner“ tatsächlich den Richtigen gefunden zu haben. Wenn nicht für immer, dann wenigstens für jetzt.
Susi hat’s schwer
12. Okt
In letzter Zeit wurde es für Susi immer schwerer dem Treiben und realen Leben der #twuetopias zu folgen. Gerüchte drangen bisweilen ins Anthroposophenhaus nach Bayern. Schnipsel, Wortfetzen und so kann ich nur bedingt wiedergeben, was Tübingens umtriebigste Kleinstadtguerilla so treibt.
@eldersign widmet sich offenbar der Pflege des Nachwuchses und wenn er noch ein klein wenig Zeit findet, so rettet er die schöne Umgebung von #eldishuette gegen eindringende Daimlerbarbaren. Von @warper99 war bisweilen ein befremdliches Lebenszeichen aus dem ehemaligen Aussenposten in Heilbronn zu hören. Ob er dort wohl den Botschafterposten übernommen hat oder die Stadt endlich schön macht, blieb unklar. Auch @FrauTina traute sich letzten Berichten zur Folge ins feindlich gesonnene Bayernland, im Aussenposten zu Geretsried wurde sie aber nicht gesichtet. Kommt vielleicht noch. @turnieGC war wieder einmal auf Kriegsfuß mit all den Obstspöttern dieser Welt, als das lang ersehnte #iphone5 ähm #iphone4GS gerade noch vor dem Ableben des Messias vorgestellt wurde.
@doctormorph, der nun einen wahrhaftig zum Himmel gefahrenen #igod in seiner Apfelkirche hat, wurde zuletzt nur mit der Ankündigung einer Reise vernommen. Wohin so ein Doktorchen fährt, wenn es dem heimeligen Tübingen entkommen mag, bleibt nur unserer Phantasie überlassen. Wäre es doch kein Morph, wenn es nicht morphen könnte.
Ob @dosiba noch rennt, weiß auch keiner.
Wenigstens wurde bekannt, dass Teile der Restgruppe in Form unseres gutgelaunten Franzosen @rodet, dem niemals müden Twitterer @rubenius, @issn_kissn und @sven_koe mit dem Pfarrer essen waren. Was sie dort mit dem eilends herbeigeschafften Frankfurter Botschafter @alexschnapper für Weltherrschaftspläne ausgeheckt haben, wurde unter dem Deckmantel von Lebensmittelkonsum verschleiert. Die Botschafterin des Aussenpostens in Bayern musste denn auch gleich richtig stellen, dass der Konsum von Schnitzel für die Gesundheitspläne der Guerilla nicht förderlich sei. Lehrer halt. Immer wissens alles besser.
Und weil der Kopf besagten Lehrpersonals müde ist, bleibt nun auch ungeklärt ob KleinEldi einen wahren Apfelnamen bekommen hat, ob @TurnieGC wutentbrannt alle Blasphemiker entfolgt hat und ob wir das @alphamenschlein vertrieben haben konnte auch noch nicht herausgefunden werden.
Wer näheres zu den oben genannten Verschollenen weiß, möge ein Update posten. Allen anderen wünsche ich ein hervorragendes Rezept von @frauschmecker.
#schnitzeltue
10. Okt
Durch das ständige twittern von @alexschnapper über seine #schnitzelFFM, hat er diesen Hype auch mit nach Tübingen gebracht. Zuerst steckte er @rubenius mit dem Schnitzelfieber an und dann auch den Rest von #twuetopia. Und außerdem, wer isst denn nicht gern Schnitzel? Immerhin kann dieses Stück Fleisch in den verschiedensten Variationen auftauchen. Als Jägerschnitzel, Schnitzel-Amsterdam, natur oder paniert oder doch als die klassische Wiener Art. Bei sovielen Variationen hat man die Qual der Wahl. Aber zuerst musste natürlich ein Lokal gefunden werden, dass diese verschiedenen Variationen auch serviert. Gesagt, getan. Nach kurzem suchen hatten wir uns für die Schnitzelakademie “Marquardtei” entschlossen und trafen uns dann auch schon am Tag darauf. Nachdem @alexschnapper, @rubenius, @pfarrbergtal mit Kinder, @rodet, @sven_koe und ich eingetroffen waren, fing das Schlemmen auch schon an. Wie sollte es auch anderst sein, hatte sich die Mehrheit für das klassische Wiener Schnitzel entschieden. Doch auch hier gab es Unterschiede bei der Beilage. Pommes oder doch lieber Wedges, mit oder ohne Soße, eine große oder doch lieber eine kleine Portion. Alles in allem war das Essen sup, die Portionen groß und für manch einen fast nicht zu bewältigen. Jeder Wunsch wurde uns erfüllt und wir hatten einen super Abend. Was etwas schade war, dass es ein Sonntag war und die beruftätigen Twuetopianer nicht bis in die Puppen feiern wollten und @alexschnapper auch noch nach FFM fahren musste. Nächstes Mal wird es an einem Freitag- oder Samstagabend statt finden, damit man und den Abend noch schön ausklingen lassen kann. Es ist sicher, dass es eine Wiederholung geben wird, hoffentlich auch mit dem Rest von #twuetopia und vielleicht können ja sogar die Außenposten dabei sein.
Älter werden in Tübingen
05. Sep
Woran man merkt, dass man älter, aber nicht alt wird.
Bevor ich zum Studieren nach Tübingen kam, war meine Schwester schon hier, um das gleiche zu tun. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis, so dass dazu kam, dass ich schon mit knapp 17 Jahren regelmäßig in dieser wunderbaren Stadt aufhielt und mich auch gleich in sie verliebte. Ich war damals immer die kleine, die jüngste in der Gruppe. Und dieses Gefühl hatte ich wunderbare 3 Jahre immer, bis ich selber hierherzog, um zu studieren.
Und da ging erst das richtige Lernen für mich los: Ich dachte, wenn man älter wird, wird das auch leichter mit den Jungs. Ich empfand Tübingen als offen und nicht so sexuell geladen, wie in der Pubertät. Soll heißen: Nicht gleich alles wird als Anmache interpretiert, sondern man ist hier mal „einfach nett“ und die Menschen möchten untereinander einfach neue Kontakte schließen, sich kennenlernen und ein wenig Spass zusammen haben. Ich bekam schnell mitgeteilt, dass dem nicht so ist… „Chrisi, mit netten Leuten geht man mittags einen Kaffee trinken, nur Dates wollen mit Dir ins Kino.“ „Wie, Du hast Dich von dem massieren lassen und jetzt nervt er Dich? Stehst Du auf den? Nein? Warum hast Du das dann machen lassen? Achsooo, Du hattest Rückenschmerzen?! Na dann…“
Ich gebe zu, ich war naiv, teilweise leider auch zu den falschen Zeitpunkten, aber ich gehöre einfach zu dem Typ Frau (so scheint es), die den Mann gerne machen lassen, den „aktiven Part“ gerne abgibt und sich dabei aber auch noch die Türe aufhalten lässt. Denn eins weiß ich: Männer müssen Männer bleiben dürfen. Meine Schwester meinte einst, dass es schwer ist, als Mann an mich ranzukommen, da ich selbstbewusst auftrete und eher einschüchtere, als dass ich einladend wirke.
Aber das änderte sich bald, trotz oder vielleicht gerade wegen sichtbarer Tätowierungen, die quantitativ gesehen in Berlin nichts, in Tübingen dafür beeindruckend wirken. Und auf einmal kennen einen soviele Leute. Gewollt oder auch nicht. Und natürlich der Gastronomie-Effekt, der sich ergibt, wenn man in ein, zwei Gastronomien gearbeitet hat. Da heißt es nicht mehr „Hallo, wer bist Du…?“, sondern „Bist Du nicht aus…?“. Nach einigen Jahren kommt zu letzterer Frage dann auch noch „Warst Du nicht gestern im…?“ und schon muss man sich die Frage stellen: Ist Tübingen nicht vielleicht doch ein wenig zu klein für mich? Ist ein Ortswechsel mal wieder nötig? Und da ist es auch schon: Das Älter (aber nicht alt!) werden in Tübingen.
Weitere Indizien, die dafür sprechen, treten dann ein…
…wenn man nicht mehr gefragt wird, was man studiert, sondern, was man in einer Studentenstadt so macht.
…wenn gelacht wird, bei der Antwort des Alters mit „Ich bin Anfang 20.“.
…wenn man beim nach Uhrzeit fragen gesiezt wird.
…wenn jüngere Männer die Betonung darauf legen, dass sie „nicht so erfahren sind wie Du“.
…und spätestens dann, wenn man nach der Frage des Alter nur noch als Antwort bekommt: „Egal, was ich jetzt sagen werde, ich bin auf jedenfall jünger als Du.“
…aber auch, wenn das Alter der Dich umschwirrenden Männer auf einmal definitiv mit einer 3 anfängt.
Und bei Euch so?
Wie eine einfache Frage zur Soap ausartet
29. Jun
Ja, wir twuetopianer sind schon ein besonderes Völkchen. Innerhalb kürzester Zeit kann sich eine einfache Anfrage via Facebook zu einer filmreifen Soap ausweiten.
Damit hier auch alle etwas davon haben, werden hier nun Auszüge der Konversation zum besten gegeben:
Frage:
Kinners,
ich hoffe es passt. Ihr seid die letzten unerreichten. @R. habe ich nen account freigeschaltet und das @A würde auch gerne mitmachen und kommen und bloggen und so. Könnt ihr der mal folgen und mir sagen, ob es okay ist, wenn ich ihr nen account anlege, keine Antwort werte ich als ja
Antwort 1:
Ich folge @A bereits seit ein paar Tagen, D. glaub ich sogar noch deutlich länger. Was muss ich jetzt machen ? Nen Recall-Zettel zücken ? Nö, Spaß beiseite, von mir gibt’s ein JA
Antwort 1 auf Antwort 1:
ich frag lieber, bevor mir nachher Menschen einen selbstherrschenden Alleingang vorwerfen, wo wir doch so eine anarchistische, hedonistische Guerilla ohne Leithammel sind. Direkte Demokratie und so
Antwort 1 auf Antwort 1 auf Antwort 1:
Ok, wenn’s dir lieber ist … sollen wir einen Stuhlkreis bilden und erst mal diskutieren ?
Antwort 2 auf Antwort 1:
Oh ja bitte, und zwar mit Ich bin der M., auch @D genannt, und ich der @T, und dann aber Taschentücher und dat janze Programm
Ganz neue Antwort:
Ich bin der M. und ich bin seit 6 Jahren schwerer Alkoholiker. *hier Betroffenheit heucheln* Außerdem lachen mich meine Freunde aus, weil ich gern meinen Morphsuit trage *schmunzeln an dieser Stelle* und meine Frau ist mit meinen Kindern abgehauen, nachdem sie mit meinem besten Freund zusammen… *nicht abwarten, gleich lautstark ins Taschentuch schniefen* …
Antwort auf alle Antworten:
Ok, ich komm mit den Schäufelchen und den Eimerchen und für den M. bringe ich eine Großpackung Kleenex und billigen Fusel mit. Dann können wir auch Listen erstellen und die einzelnen Themen nacheinander diskutieren. Und der andere M., für den Stuhl könnte doch jeder seinen Lieblingsstuhl mitbringen. Eventuell könnten wir noch eine Art tragbarer Anlage organisieren, dann könnten wir zur Auflockerung zwischen durch ne Runde Reise nach Jerusalem spielen.
Antwort auf die ganz neue Antwort:
Dein Kätzchen streicheln…???? Ähm… uuhhh…
We like to move…to Bavaria!
26. Jun
Bevor uns das Umzugsdrama erreicht, bleibt noch ein klein wenig Zeit um hier ein paar verdammt dicke Dankeschöns loszuwerden. Nein, wir werden natürlich ehrentechnisch immer noch #twuetopianer bleiben, aber dennoch werden unsere Besuche im “Hafen der Glückseligkeit” (Zitat eines Tübingers) weniger werden.
Das erste Jahr ohne Stocherkahnrennen, ohne abendliche Regenerierungswhiskys im Boulanger, ohne regelmäßige Nerdstammtischtreffen liegt hinter uns. Wir haben es vermisst irgendwie. Aber irgendwann muss man dem beschaulichen Studentenleben einfach “Auf Wiedersehen!” sagen und da sich die Stadt mit den Optikerläden nicht durch einen Überschuss an guten Jobs für Akademiker auszeichnet musste ein neuer Anfang her. Nun, die Bronx sollte uns nicht zur Heimat werden. Wer aus der beschaulichen Fachwerkidylle in die Betonwüste mal ziehen musste, weiß Bescheid. Nicht wahr, Thomas? Nun also auf nach Bayern. Wir schaffen eine neue Botschaft in Geretsried und natürlich sind alle Twuetopianer, die mal ins Ausland wollen um zum Oktoberfest zu gehen, zum Skifahren oder einfach mal in beschaulicher Landidylle Urlaub machen wollen, herzlich eingeladen. Wir haben ein Gästehaus, so be welcome anytime.
Es wird uns leider nicht mehr gelingen vorher noch einen auszugeben. In diesem Sinne aber ein furchtbar herzliches, dickes, Euch doll umarmendes Danke. An @eldersign, dessen Umzugszettel meinen Arsch retten, an @warper99 dessen Renovierungskünste unschlagbar sind, an @alexschnapper, der einen immer wieder zum Lachen bringt und natürlich an die fantastischen anderen Mitglieder @TurnieGC und @dosiba, deren Sofa natürlich mitzieht, @rodet für jeden Brüllerabend, den man nur mit ihm verbringen kann, an @frauschmecker, die ab und an auch vegetarisch kocht, an @doctormorph für jeden dummen Spruch und seinen Humor, an @frautina, die man leider viel zu selten sieht. An @rubenius, der am schönsten von allen Twittern erklären kann und selbstverfreilich an meine wunderbare, charmante, großartige Cousine @issn_kissn.
Danke für jeden Schrott, den ihr mitmacht, für Euren unnachahmlichen Humor, eure nerdigen Seiten, eure coolen Hobbies (ich sag nur instagram, foursquarehopping, geocashen, run keepen, codes scripten und Obstkistenhauen), eure Gastfreundschaft. Macht weiter so! Gibt ja auch schon interessierte Mitgliedschaftsanwerber, also go for it. Und wenn ihr nicht alle Eure fantastischen Ärsche zu uns nach Bayern bewegt, möge der Neckargott Euch mit den Kähnen absaufen lassen.
In diesem Sinne; Cheers, auf die nächsten vierzig Flaschen Whisky!
Und wer den obengenannten immer noch nicht folgt, hat keinen Whisky verdient
Wie ich zu Twuetopia kam und wtf is Kiau
02. Jun
So meine Lieben. Nachdem ich jetzt wieder aktiv bei Twitter twittere wird es auch mal Zeit für einen Eintrag. Hier also meine Geschichte:
Ich komme aus dem bescheidenen und abgelegenen Städtchen Künzelsau, auch Kiau genannt. Dies liegt in etwa nördlich von Heilbronn und neben Schwäbisch Hall, im schönen Hohenlohekreis.
Dort hatte ich eine glückliche und schöne Kindheit, die zu einer partyreichen und schönen Jungend führte. Nachdem ich und meine Eltern meine Pubertät gut überstanden hatten, waren meine Eltern damit einverstanden mich für ein Jahr nach Amerika zu lassen. Dort wohnte ich ein Jahr lang als AuPair bei einer netten Familie. Danach waren meine Muttergefühle zufrieden gestellt und ich wusste dass ich mich dem Studentenleben widmen wollte. Die Wahl meiner Studienrichtung, nämlich der Linguistik, führte mich nach Tübingen und kurze Zeit später zog ich schon in das Studentenwohnheim ein. Und so nahm alles seinen Lauf. Dank Facebook und dem Hobby von SydDelz, der Ahnenforschung, hatte sie mich kurze Zeit später schon auf Facebook entdeckt und mich zum Abendessen eingeladen. So fand ich meine seit über 10 Jahren verschollene Cousine wieder. Es kam wie es kommen musste: wir verstanden uns natürlich super. Immerhin haben wir ja die gleichen Gene
Kurze Zeit später, dank ihr, fing ich an zu twittern und wurde sofort in die Community aufgenommen. Zuerst lernte ich alle über Twitter kennen, doch kurze Zeit später wurde die Photographica geplant. Bei den Vorbereitungen habe ich schon einige kennengelernt und den Rest dann bei der Ausstellung. Es war sehr schön alle mal in ‘real’ kennenzulernen und ich bin sehr dankbar, dass ich so offen und herzlich empfangen wurde. Soweit so gut, dies ist bis jetzt meine Geschichte über mich, Twutopia und Kiau
Ich hoffe, dass ich bald mehr Geschichten erzählen kann und noch viel mit allen Twutoianern erleben werde
Heimatweekend
25. Mai
Ich hab mir heute morgen am #towelday mal kurz Zeit genommen (bevor wahrscheinlich mein Auto wieder nicht anspringt und ich den ADAC wieder rufen muss…) um mal endlich hier doch einen Post (neudeutsch für Beitrag) zu schreiben. Seit November wohne ich nun in Frankfurt am Main in Hessen und pendel immer mal wieder (1mal im Monat/jeden zweiten Monat) auch nach Tübingen.
Vergangenes Wochenende war es wieder soweit. Ich erreichte Tübingen Freitagabend und zusammen mit @FrauTina haben wir dann noch schnell abends auf der Platanenallee ein Video noch erstellt (es war nicht einfach, wir hatten viel zu lachen). Am Samstagabend war ich im Sudhaus und erlebte dort das “Silent Art Orchestra“- das echt ein Highlight war, tolle Gitarrenklänge, super Drumloops und Effekte, ein sehr schönes, relaxendes Ambiente. Hat sich echt gelohnt. Falls ihr also mal Zeit haben solltet, sie zu erleben, geht hin. Ach ja, es sind übrigens nur 2-3 Musiker. Hammer.
(Video von tuepps, O. Buchegger)
Danach noch auf eine House/Elektro-Party im Mokka, war auch lustig, viele Freunde wieder zu sehen und zu feiern. Tagsüber hab ich dann noch bei meinen Eltern – trotz Heuschnupfen – den Flieder am Haus beschnitten und es mir hin und wieder gut gehen lassen (Mutter hat gekocht).
Am Sonntag war natürlich das Highlight ganz klar “Das Letz niest V” im Zimmertheater. Das von @uliuli und @wofl veranstaltete Programm wartete mit tollen Highlights auf. Ganz klar nicht als Highlight empfand ich zwei Typen, die wahrscheinlich zu viel an nem Kleber geschnüffelt zu haben schienen, die nannten sich Mischgemüse. Nein, einen Link zu denen setze ich nicht. Gut, ein bis dreimal musste ich vielleicht lachen, mehr auch nicht.
Lachen und vor allem gackern hab ich viel, besonders bei der Lesung vom @Vergraemer – Tina und ich sind als die “Gackerer vom ersten Das Letz niest” enttarnt worden, und mit @dosiba und @turnieGC hatten wir immerhin zwei nette, lustige und gleichgesinnte Twuetopia-Kollegen neben uns sitzen
Nach der Veranstaltung hab ich mich dann noch auf den Nach-Hauseweg gemacht, und kurz vor Darmstadt hätte ich schier einen Unfall gebaut, tja, irgendwie wird man trotz 4 Red Bull intus doch auch müde, der Körper sagt irgendwann mal halt auch “ach, mach doch die Augen zu, passiert ja nix, die paar km baust keinen Unfal…” – naja, ein paar Schrammen als Warnung an den Felgen hab ich dann doch erhalten, keine Sorge, ist nix schlimmeres passiert. Nach einer kurzen Pause bin ich dann doch noch weiter (dann nochmal 2 Red Bull in mich rein) und quicklebendig und “wach” daheim angekommen… Tja, das war’s erstmal.
Ich weiß noch nicht ganz, wann ich wieder nach Tü kommen werde, vielleicht auch erst wieder im Juli. Mal sehen, ich wünsch euch was, bis denne, Grüße aus FFM,
Euer Alex
Spoileralert…Susi deckt auf wie’s weitergeht…
17. Mai
Die erste Staffel Twuetopia ist nach einem Jahr erfolgreicher Sendung zu Ende. Was bisher geschah, konnte man hier schon nachlesen. Und während FoxTV und CBS bei den #upfronts neue Serien vorstellen, geht unser beschauliches Kleinstadtguerilla-tv munter weiter.
Zeit für ein Update aus Botschaftersicht:
Nachdem am Freitagabend Chefkontrolletti @eldersign geglaubt hatte, die Botschafterin des Aussenpostens mittels mehrer Weinflaschen von einer weiteren Besichtigung abgehalten zu haben, er setzte gar noch eine abenteuerträchtige Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel den Pfrondorfer Berg hinab hinterher, wurde er beim lauschigen Frühstück mit seiner Herzdame eines Besseren belehrt.
Aus war die Ruhe, hatten ihn doch mittels foursquare gleich mehrere Mitglieder enttarnt und sich zu einem desolaten Frühstück eingefunden. Das Controlling nahm seinen Lauf, Hochzeitsberatungen inklusive. @TurnieGC als alter Ehehase, der es noch nie bereut hat, seine @dosiba damals vor den Beamten geschleppt zu haben, gab hoffnungsvolle Ratschläge und auch der Rest der Truppe, bestehend aus einer Vegasstylebraut und gestandenen Singles, fand sich gemeinsam zum Rat: “Einfach immer nur Ja sagen!”, was die Herzdame kokett mit: “Bei uns im Osten sagt man aber nu!” konterte. Ob unser Haus- und Hoflieblingsfotograf Thomas ab sofort samstags die Heiratswilligen fotografiert oder sich nur als “entfernter Cousin von der anderen Seite” durchtrinkt, werden wir in dieser Staffel sicher noch erfahren.
Kaum waren alle Familiennews ausgetauscht, bedankte sich Lars mit der Zusage, seinen Ordnungszettel für Umzugskisten (“Dann kann ich endlich beweisen, dass der ganze Nippes meiner Frau gehört!”) weiterzuverbreiten. Denn wir erweitern unseren Wirkungskreis -wie bekannt gegeben-Richtung Stuttgart und Hellabrunn, nein Wolfratshausen.
Des abends schlugen noch ein paar weitere Mitglieder real und virtuell auf und ich beendete meine Susivisite mit einem Songcontestviewing im Irish Pub. Dort konnte endlich auch rückhaltlos aufgeklärt werden, wo @doctormorph geblieben war, nachdem er uns nur mit einem höflichen Mittelfinger gegrüßt hatte. Aber @TurnieGC, dem alten Geocasher macht eben keiner was vor und so war er allen Beweisen (morphsuits) auf den Grund gegangen und entdeckte das gute Doctorlein unter Lenas Tänzern in einem silbrig-eleganten morphsuit. Restlos stolz verziehen wir ihm daraufhin seine Abwesenheit.
Auch unser lieber @rodet vergaß daraufhin seine Trauer über die miese deutsch-französische Freundschaft, die “seinem” Kandidaten zu wenig Punkte einbrachte.
Warum besagter Frühstücksort die Botschafterin nachhaltig niederstreckte, oder ob gemeine andere Elemente ein Attentat geplant hatten um selbige loszuwerden, wird noch zu klären sein. @FrauTina brachte Gott sei Dank ein Gegengift rechtzeitig vor der Abfahrt. A propos GOTT, @alexschnapper tummelte sich lieber auf einem dubiosen mobilecamp in Dresden, statt seinen Aussenpostenbericht abzugeben. Aber wir haben beschlossen, dass er ihn noch mit seinem Neckarfilm nachreichen darf, gegen Bierchen und anderen Alkoholika.
Ob das @alphamenschlein #twuetopia beitritt, was mit @Issn_Kissn’s Bachelorarbeit ist, warum die Herzdame und Thomas immer noch nicht twittern und warum @syddelz den @rubenius rausgemayort hat, dürfen andere Chronisten berichten.
To be continued.
P.S: Unser neuester Merchandisartikel “Besser umziehen mit twuetopia” kann ab sofort bei @eldersign geordert werden.




